Was ich gerade lese...


files/AstridFritz/Bilder Extras/Cover Lektuere.jpgBeim Stöbern im Bücherregal meiner Mutter bin ich zufällig auf diesen Roman von Anna Katharina Hahn gestoßen, und da er in und am Rande von Stuttgart spielt, wo ich selbst ja derzeit lebe, hat er mich zum Lesen animiert. Natürlich auch durch sein Thema: eine Familien- und Nachbarschaftsgeschichte, eine Geschichte um Ehe, Freundschaft, Beziehungsgeflechte.

Konkret geht es um ein älteres, kinderloses Ehepaar (sie Bibliothekarin, er Lehrer kurz vor dem Ruhestand), um deren Beziehung zueinander und zu anderen, um Neufindung, um Angst vor Leere. In Rückblenden erfährt man, wie einst im Nachbarhaus ein Paar mit einem Schulkind namens Peter eingezogen ist und wie die Beziehung zwischen jenem kinderlosen Paar und Peter immer enger wurde - mitunter erschreckend eng. Inzwischen ist Peter erwachsen, verheiratet und hat selbst Kinder. Nach einer längeren Zeit der Entfremdung taucht er wieder in jenem idyllischen Randgebiet von Stuttgart auf, doch ohne Frau und Kinder, im Wesen völlig verändert.

Die Sprache empfinde ich als sehr eindringlich, sie zieht mich immer wieder in die Geschichte hinein, auch wenn der oft abrupte Wechsel der Zeitebenen (ohne Leerzeilen) das Lesen manchmal erschwert. Aber ich bleibe dabei...

Anna Katharina Hahn: „Am schwarzen Berg“

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