Mein Arbeitsplatz

 

files/AstridFritz/Bilder Extras/schwappach 01.jpgOftmals werde ich gefragt, wie ich für meine historische Romane recherchiere und an die zahlreichen Details komme. Wie die allermeisten Autoren arbeite ich am PC, sammle zu allen möglichen Themen Fakten, die ich in Dateien packe, und recherchiere hierzu natürlich auch im Internet, wo inzwischen viele Originalquellen abrufbar sind. Oder ich bin vor Ort an den Schauplätzen, mit Kamera und Notizblock, besuche Stadtmuseen oder auch mal ein Stadtarchiv. Eine ganz wichtige Basis aber bilden nach wie vor meine zahlreichen Sachbücher und Nachschlagewerke. Hier nun ein kleiner Ausschnitt aus sieben Metern Bücherregal:


Meine ältesten Schinken

files/AstridFritz/Bilder Extras/altex.jpg Bücher wie „Urkunden des Heiliggeistspitals Freiburg im Breisgau“ sind leider nur schwer und allenfalls antiquarisch zu finden. Besonders gefreut hatte mich daher das Geschenk eines Freundes: ein Faksimile-Druck von Merians Stadtansichten „Schwaben 1643“ (im Bild nur ganz im Hintergrund zu erkennen).
Solche alten Quellen sind mir immer wieder eine Inspiration, vom Hineinfantasieren in alte Stadtgemäuer und Berufe bis hin zur Namensfindung meiner Protagonisten!


Das Basiswissen: Alltagsgeschichte

files/AstridFritz/Bilder Extras/basiswissenx.jpgLeben und Sterben im Mittelalter, soziale Randgruppen, Gerichtswesen inklusibe Hexenverfolgungen, Erfindungen, Nahrung und Kleidung, Fürsorgewesen, Medizingeschichte, Arbeitswelt und Freizeit… es gibt unzählige Themen zur Alltagsgeschichte, derer sich Historiker angenommen haben. Dieser Stapel hier gibt nur einen kleinen Ausschnitt meiner Sammlung wieder.

 

Gott und die Welt

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Kirche und Religion haben das Leben der Menschen früher weitaus mehr geprägt als heute – bis ins Privat- und Arbeitsleben hinein. Wie ich meine, muss dem in historischen Romanen Rechnung getragen werden. Und so hat sich bei mir inzwischen ein ordentlicher Fundus zur Kirchengeschichte angehäuft, vom Klosterleben über die Reformation bis zu den Kreuzzügen. Auch (oder gerade) für einen Nicht-Kirchgänger wie mich ein faszinierendes Feld.


Meine buntesten Bücher

files/AstridFritz/Bilder Extras/buntex.jpgNeben den alten, antiquarischen Büchern sind das meine Lieblingsbücher: Bunt, bildreich und informativ – meine zahlreichen Bildbände und Ausstellungskataloge. Um nur zwei zu nennen, die hier nicht sichtbar sind: „Hexen und Hexenverfolgung im deutschen Südwesten“ (zu einer Ausstellung des badischen Landesmuseums Karlsruhe) und „Schurke oder Held? Historische Räuber und Räuberbanden“ (ebenfalls zu einer Ausstellung im Landesmuseums Karlsruhe).


Meine eher absonderlichen Bücher

files/AstridFritz/Bilder Extras/absonderlichx.jpgVergessene Worte, alte Redewendungen und ihre Bedeutung, Sittengeschichte – das mag noch verständlich sein für die Recherchearbeit. Aber was hat hier ein Heilkräuterlexikon, ein Tier- und Pflanzenführer oder eine Übersicht über die Museen Baden-Württembergs zu suchen? Nun ja, auch hierauf greife ich immer wieder zurück, ebenso wie auf meine (Sie werden lachen) WAS IST WAS-Bände über Burgen, Ritter oder Schiffe…

Ein Muss für die Schauplätze

files/AstridFritz/Bilder Extras/stadtgeschichte hell.jpgMit offenen Augen durch die Orte zu schlendern, an denen meine Romane spielen, und wenn möglich, eine Stadtmuseum zu besuchen, ist das eine – die Historie von Stadt und Land zu recherchieren, ist mir mindestens ebenso wichtig. Ein Blick ins Internet mag reichen, wenn Orte nur am Rande erwähnt werden, doch für die Hauptschauplätze wie Freiburg oder Straßburg, Basel oder Rothenburg ob der Tauber sind meine Stadt- und Landesgeschichten im Bücherregal unentbehrlich.


Schlag nach bei Wahrig

files/AstridFritz/Bilder Extras/nachschlagenx.jpgWerde ich beim Schreiben unsicher, schlage ich nach: Im klassischen Duden (hier vor allem im Herkunfts- oder im Synonymwörterbuch), aber auch in Lexika und Handbüchern zur Kostümkunde, zu Gartenbau und alten Handwerksberufen, zu Namenkunde oder Architektur. Selbst die Bibel oder das Gotteslob (katholisches Gebet- und Gesangbuch) werden hin und wieder aus dem Regal gezogen. Manchmal komme ich dabei vom Hundertsten zum Tausendsten …


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